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Mit Turbohefe und Zucker
zum Alkohol
(8 Kg Zucker + Hefe + Wasser = 25 Liter Alkohol (20%Vol.))
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Wer seinen Schnaps selber herstellen möchte, musste bisher
Schnaps brennen. Um einen Alkohol von bis 20 % Vol. herzustellen,
braucht man nicht destillieren.
Das geschieht mit einer
Turbohefe
(Produkte) und Zucker. Es gibt verschieden Turbohefen. Sie unterscheiden sich später im
Geschmack.
Tadellose Sauberkeit ist wichtig für ein gutes Gelingen. Dieser
Alkohol kann später beim Likör
oder Alkopops auch mitverarbeitet
werden.
Zuerst wird dazu alles Gärzubehör wie Gäreimer, Gärröhrchen, Braupaddel mit einem Reinigungsmittel wie Pitt
oder Soda
desinfiziert. (Produkte
siehe hier)
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alle Geräte sauber sind kommt der Zucker in den Gäreimer.
Gut
umrühren bis sich der Zucker im Wasser auflöst. Das geht am schnellsten
mit heißem Wasser.
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Gesamtmenge Wasser nach Rezept ausrechnen und am besten einem 5 Liter
Messbecher vorsichtig zu gießen.
Es ist
wichtig das man das jeweilige Rezept genau einhält, denn sonst können
am Ende schon ein paar Vol. % fehlen.
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Sollte das der Gäreimer
mal bis zum Rand gefüllt sein, ist es besser die Gesamtmenge zu
halbieren. Zu Deutsch ein zweiter Gäreimer
muss her, weil bei der manchmal heftig verlaufenden Gärung der Gäreimer
überläuft.
Wie man hier gut sieht,
sind etwas mehr als 26 Liter im Eimer. Das könnte ziemlich knapp werden.
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Zur
Praxis gehört auch noch die Theorie. Natürlich wollen wir wissen, wie
viel Alkohol sich auf Grund der vorhandenen Zuckermenge bilden kann.
Diese
Frage kann uns eine Mostwaage
mit
Messzylinder
oder ein Refraktometer beantworten. In unserem Fall haben wir ca. 125
° Oechsle
und das könnten ca. 18 Vol. % Alkohol werden.
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Jetzt eine Hefe aussuchen, und in unserem Fall aufteilen auf
2 Gäreimer.
Dann gut mit einem Braupaddel umrühren. An diesem Maischeholz hängt schon ein wenig Tradition und Aberglauben, da wir
hiermit schon erfolgreich unser erstes Bier gebraut haben. Aber
das ist eine andere Geschichte.
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Nachdem
die Hefe im Gäreimer
ist, muss man einen geeigneten Standort finden. Dieser Standort ist
abhängig von der Hefeart und deren benötigte Gärtemperatur.
Sollte
Ihr Gärplatz (Garage) nicht die richtige Temperatur haben empfehlen wir
eine Gäreimerheizung.
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Bei der
Temperaturkontrolle kann hier ein kleines Digitalthermometer am Gäreimer
helfen.
Hilfreich
ist auch, wenn man sich über die Ansatzzeiten ein paar Notizen macht.
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Nach 5 Tagen ist der weinartiger Alkohol fertig. In der Regel
hat der entstandene Alkohol ca. 18.% Vol.
Mit Trichter
umfüllen (eventuell Papierfilter), zur besseren Lagerung in einen Glasballon.
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Mit Kaliumprosulfit schwefeln damit keine Verkeimung bis zur nächsten
Verwendung auftreten kann. Jetzt mit dem Gäraufsatz den Glasballon verschließen, fertig.
Man hat
jetzt 3 Möglichkeiten. Die erste Möglichkeit ist, man schickt den
Alkohol durch eine Brennanlage.
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Da
Schönungen auch immer was mit elektrischen
Ladungen der Maische zutun haben, sollte man sich
das eine oder andere Fachbuch zulegen. Probieren
geht zwar nicht über studieren, aber mit Wissen
geht´s einfacher.
Mit einem Likör Booster
wird die Likörgrundsubstanz in wenigen Tagen Grande Marnier, Amaretto Cognac
oder Cointreau.
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Die zweite Wahl ist, das man diesen prima Sprit so trinkt wie
er ist. Er riecht leicht nach Wein und
schmeckt wie ein südseeartiger Rum. Als Likör ist er in Schweden und
Dänemark sehr beliebt.
Die Gärung sollte mit Kaliumsorbat in jedem Falle beendet werden. Danach eventuell in
Flaschen abfüllen und pasteurisieren
Und zu guter Letzt, kann man diesen Jung-Likör
weiterverarbeiten. Dazu klärt man ihn mit einem Mix an Schönungsmitteln in 2 Beuteln
zu einer klaren Likörgrundlage.

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